Mauritania back
Country and people
World Vision's Sebkha Area Development Project (german only)
Country and people back
Mauritania
location: Western Africa
area: 1'030'700 km²
capital: Nouakchott
 
The Islamic Republic of Mauritania, or Mauritania, is a country in northwest Africa. Its coast faces the Atlantic Ocean on the west, with Senegal on the south-west, Mali on the east and south-east, Algeria on the north-east, with the Moroccan-annexed territory of Western Sahara on the north-west. The capital and largest city is Nouakchott, located on the Atlantic coast. It is named after the ancient Berber kingdom of Mauretania.
 
History
From the 3rd to 7th centuries, the migration of Berber tribes from North Africa displaced the Bafours, the original inhabitants of present-day Mauritania and the ancestors of the Soninke. The Bafours were primarily agriculturalist, among the first Saharan people to abandon their historically nomadic lifestyle. With the gradual desiccation of the Sahara, they headed South. Following them came a migration of not only Central Saharans into West Africa, but Berbers and Arabs as well. By the Eleventh Century AD, the once small Bafour people had grown into a very large and wealthy Soninke empire - Ghana, which stretched from Mauritania into the neighboring states of Senegal and Mali. Likewise, in the North, the Arab-Berber population had achieved an impressive empire of their own, the territory of which stretched across the Mediterranean into Spain and Portugal. Local nomadic Berber tribes, on the other hand, though influential, remained largely without power, having been conquered by the Soninke.
In 1076, Islamic warrior monks (Almoravid or Al Murabitun) attacked and conquered the ancient Ghana Empire. Over the next 500 years, Arabs overcame fierce resistance from the local population (Berber and non-Berber alike) and came to dominate Mauritania. The Mauritanian Thirty-Year War (1644-74) was the unsuccessful final effort to repel the Yemeni Maqil Arab invaders led by the Beni Hassan tribe. The descendants of the Yemeni Beni Hassan warriors became the upper stratum of Moorish society. Berbers retained influence by producing the majority of the region's Marabouts — those who preserve and teach Islamic tradition. Many of the Berber tribes proclaimed the origin of Yemen (as they sometimes did an Arab one); there is yet little evidence to suggest this, though some studies do link a connection between the two. Hassaniya, a mainly oral, Berber-influenced Arabic dialect that derives its name from the Yemeni Beni Hassan tribe, became the dominant language among the largely nomadic population. Aristocrat and servant castes developed, yielding "white" Moors (the aristocracy), kewri (the indigenous peoples who were never enslaved), and "black" Moors or haratin (the formerly enslaved).
Map of Mauritania Enlarge Map of Mauritania French colonization at the beginning of the 20th century brought legal prohibitions against slavery and an end to interclan warfare. During the colonial period, the population remained nomadic, but many sedentary peoples, whose ancestors had been expelled centuries earlier, began to trickle back into Mauritania. As the country gained independence in 1960, the capital city Nouakchott was founded at the site of a small colonial village, the Ksar, and 90% of the population was still nomadic. With independence, larger numbers of the indigenous peoples (Haalpulaar, Soninke, and Wolof) entered Mauritania, moving into the area north of the Senegal River. Educated in French language and customs, many of these recent arrivals became clerks, soldiers, and administrators in the new state.
Moors reacted to this change by increasing pressure to Arabize many aspects of Mauritanian life, such as law and language. A schism developed between those who consider Mauritania to be an Arab country (mainly Moors) and those who seek a dominant role for the non-Moorish peoples. The discord between these two conflicting visions of Mauritanian society was evident during intercommunal violence that broke out in April 1989 (the "1989 Events"), but has since subsided. The tension between these two visions remains a feature of the political dialogue. A significant number from both groups, however, seek a more diverse, pluralistic society.
 
Geography

Mauritania is generally flat, its 1,030,700 square kilometers forming vast, arid plains broken by occasional ridges and clifflike outcroppings. A series of scarps face southwest, longitudinally bisecting these plains in the center of the country. The scarps also separate a series of sandstone plateaus, the highest of which is the Adrar Plateau, reaching an elevation of 500 meters. Spring-fed oases lie at the foot of some of the scarps. Isolated peaks, often rich in minerals, rise above the plateaus; the smaller peaks are called guelbs and the larger ones kedias. The concentric Guelb er Richat is a prominent feature of the north-central region. Kediet Ijill, near the city of Zouîrât, has an elevation of 1,000 meters and is the highest peak.

 
source: www.wikipedia.org
Das Regionalentwicklungsprojekt Sebkha zurück

"Sebkha" ist ein Stadtteil im Westen der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott. Der kleinere Teil gehört zur Altstadt, der grössere besteht aus kleinen Hütten, die ohne offizielle Bewilligung irgendwo auf dem flachen, sandigen Boden hingezimmert wurden. Viele Bewohner sind während der Dürre Mitte der 80er Jahre aus ländlichen Gemeinden in die Stadt geflohen.

 
Schule / Alphabetisierung

Drei Klassenzimmer wurden gebaut, wobei das Elternkomitee der Schule für 15% der Kosten aufkommen musste. 159 Schulbänke wurden repariert, die von 795 Schülern benutzt werden. Zudem wurden 50 Bänke für 400 Gymnasiasten gekauft.
Knapp 9000 Kinder konnten Schulmaterial mit einem Rabatt von 50% beziehen. Das Elternkomitee war für die Materialverteilung zuständig. Von den Einnahmen konnte das Komitee 10% behalten, um einen eigenen Kapitalstock für spätere Aktivitäten aufzubauen. Mit den restlichen Einnahmen wurden Nachhilfestunden für 950 Sechstklässler angeboten.
75 Mitglieder des Elternkomitees besuchten zwei Seminare zum Thema Schulmanagement und 14 Schuldirektoren zwei Workshops über Pädagogik und Schulleitung. 202 Lehrerinnen und Lehrer bildeten sich in Didaktik weiter.

30 Alphabetisierungsklassen mit 800 Teilnehmern wurden eröffnet. Der Inhalt dieser Kurse ist eng mit den konkreten Lebensbedingungen der Teilnehmenden verknüpft. So üben sie z.B. das Lesen anhand eines Textes, der die Behandlung von Durchfall bei Kindern zum Thema hat.
 
Gesundheit

Alle Patentkinder wurden medizinisch untersucht. 24 Kinder mit Parasiten, Hautkrankheiten oder Fieber wurden speziell behandelt und ein Mädchen mit starken Verbrennungen nach Dakar (Senegal) in eine Spezialklinik gebracht.
Durch verschiedene Informationskampagnen zu Themen wie AIDS, Ernährung oder Hygiene wurden über 80'000 Menschen erreicht.
Mit Sensibilisierungskampagnen wurden die staatlichen Impfkampagnen unterstützt. 4100 Kinder wurden gegen Kinderlähmung geimpft. Damit wurde bei den 3-5jährigen Patenkindern eine Impfdeckung von 99% erreicht.
60 Hebammen und Krankenschwestern nahmen an Weiterbildungsseminaren teil.
In Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen wird das Gesundheitszentrum besser ausgerüstet. World Vision finanzierte eine Wasserzisterne, zwei Ausgüsse, einen septischen Tank, ein Solarpanel, vier Betonböden und zwei Gaslampen. Der Gesundheitsposten bietet u.A. kostenlose vor- und nachgeburtliche Untersuchungen für Frauen an.

 
Wasser / Hygiene

Für 80 Mitglieder der verschiedenen Wasserverwaltungskomitees wurden 4 Seminare durchgeführt. Inhalt waren Themen wie Hygiene, Unterhalt der Wasserzisternen und Buchhaltung.
Ein Spezialprojekt von World Vision USA ermöglichte den Bau von 5 Wasserzisternen.
5 Latrinen wurden an Primarschulen für 4200 Kinder und 2 im Gesundheitsposten gebaut.
Mehrere Sensibilisierungskampagnen zum Thema Abfallsammlung wurden durchgeführt und erreichten ca. 1700 Familien. Damit wurde den Bewohnern der Zusammenhang zwischen Hygiene und Gesundheit bewusst gemacht.
Über 100 Jugendliche lernten wie man Bäume pflanzt und pflegt. Dies diente als Vorbereitung für eine Baumpflanzaktion, die dem Vorrücken der Sanddünen in die Stadt Einhalt gebieten soll. Über 1000 Bäume wurden gepflanzt.

 

Jugend

200 Jugendgruppenleiter, davon 80 Frauen, kamen in den Genuss von Kursen im Bereich Organisation und Durchführung von Anlässen.
50 junge Frauen und Männer wurden in Kalligrafie ausgebildet. 30 junge Frauen lernten Nähen und Sticken und 20 junge Männer besuchten einen Kurs in Fotografie. In diesen Kursen lernten die Jugendlichen auch, eigene Projekte zu planen und aufzubauen. Die neu erworbenen Kenntnisse und eine Starthilfe von 10% des benötigten Budgets helfen ihnen, eigene Aktivitäten zu beginnen um zum Einkommen ihrer Familie beizutragen.
12 kulturelle und sportliche Anlässe für Kinder wurden mit Material unterstützt.

 

Einkommensförderung

60 Frauen aus 3 Frauengruppen nahmen an einem Stofffärbekurs teil. Das Projekt stellt ihnen eine erste Garnitur Stoff und Farbe zur Verfügung. Bereits konnten sie erste Produkte auf dem Markt verkaufen. Mit den Einnahmen können sie ihr Einkommen aufbessern und neues Material einkaufen. Sie wurden ausserdem in Buchhaltung und Haushaltsführung geschult. Dank dieser Schulung erhalten sie nun Zugang zu Kleinkrediten.

 
Unterstützung auf einen Blick
Bau von 3 Klassenzimmern
Reparierung und Kauf von 209 Schulbänken
Abgabe von Schulmaterial
Nachhilfestunden für 968 Sechstklässler
Weiterbildung von Elternkomitees, Schuldirektoren und Lehrern
Eröffnung von 30 Alphabetisierungsklassen
Medizinische Untersuchung aller Patenkinder
Impfung von 4121 Kindern gegen Kinderlähmung
Durchführung von Informations- und Sensibilisierungskampagnen
Weiterbildung für Hebammen und Krankenschwestern
Ausrüstung des Gesundheitszentrums
Bau von 7 Latrinen
Pflanzung von 1000 Bäumen
Ausbildung von Jugendlichen und Frauen in handwerklichen Techniken
Unterstützung von kulturellen und sportlichen Anlässen
 
 

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